Kleine Berichte - Ertheneburg-Berner

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Kleine Berichte

H-Wurf
1. Dezember 2022

Wieder gab es eine Wurmkur. Mit zusammengekniffenem Schnäuzchen wurde versucht, diesem „ekeligen“ Zeug zu entgehen. Es hat aber nicht geklappt.

Auch beim Fressen hat sich etwas verändert. Morgens gibt es wie bisher den Welpenbrei und dann über den Tag verteilt drei Fleischmahlzeiten. Mit fast perfekten Tischmanieren werden die Schalen bzw. der Futterring blank geputzt. Der Ganzkörper-Einsatz wird jetzt dazu benutzt, um die vermeintlich leckere Portion vom Tischnachbarn zu erobern.

Diese Woche ging es auch zum ersten Mal nach draußen. Zunächst im vorderen Bereich des Auslaufs. Es wurden erst einmal die Hütten und die „Umgebung“ inspiziert. Ohne Scheu wurde alles angesehen und sogar mit einem welken Blatt „gekämpft“.

An den folgenden Tagen ging es dann auch auf den Rasen. Es war schon putzig, wie die Fellnäschen zunächst wegen des anderen Untergrunds stutzten. Dann ging es aber wie „aufgedreht“ los. Sie tobten hin und her und entdeckten natürlich auch die Regentonnen als Versteck.

Am Mittwoch hängten wir die Welpenschaukel auf. Erst wurde sie umkreist und etwas hin und her bewegt. Bis dann der erste besonders mutige Welpe hinauf kletterte und hin und her damit schwang. Das fanden die anderen natürlich auch interessant und machten mit.

Die Wach- und Tobephasen werden immer länger. Uns kommt es so vor, als ob die Bärchen von dem Toben im Freien gar nicht müde werden.

Leider ist das Wetter zurzeit recht feucht, so dass wir die kleinen Berner anfangen einzusammeln und ins geschützte Züchterhaus bringen, sobald sie sich zum Ausruhen hinlegen. Sobald es dämmert, bzw. wenn es draußen zu feucht wird, holen wir die kleinen Berner natürlich ins Haus in ihr Welpenzimmer.

Tja, nun sind schon die ersten sechs Wochen vergangen und bald heißt es für uns, Abschied zu nehmen. Aber bis dahin genießen wir den schönen Trubel mit den Welpen und den lieben Besuchern.
23. November 2022

Die Kleinen haben wieder gut zugenommen und werden von Tag zu Tag agiler. Mit den Geschwisterchen wird schon gespielt und auch die hinzugekommenen Spielzeuge werden interessiert angenommen. Beim Spielen mit den Geschwistern wird schon das eine und andere Mal etwas kräftiger mit den kleinen Zähnchen zugezwackt.Sobald dann geqiekt wird, wird aber (fast) sofort losgelassen.

Am Wochenende und am Wochenanfang waren dann auch die ersten Besucher zum Welpenbesuch da. Die Bärchen wurden richtig doll müde geschmust und haben es anscheinend genossen, von so vielen liebevollen Händen gestreichelt zu werden. Die ganz "mutigen" Bärchen haben dann auch schon an dem einen und anderen Zeh genkabbert, auch ein Fingerchen musste leiden. Aber mit einem Pflaster und aufgemalter Sonne, war es dann nicht mehr ganz so schlimm 😉.

Am Dienstag mussten wir dann auch die Wände der Wurfbox erhöhen, weil einem der kleinen Racker die "Flucht" gelang.
16. November 2022

Die Entwicklung der Welpen geht für mich – gefühlt – in Riesenschritten voran. Sie werden immer wacher, schauen einen mit ihren Knopfaugen erwartungsvoll an und das kleine Schwänzchen wackelt vor Freude so doll, dass es abfallen würde, wäre es nicht festgewachsen.

Diese Woche gab es die erste Fleischfütterung. Kleine Tartar-Bällchen aus der Hand gefüttert. Alle Welpen sind total aufgeregt, wenn es die Fleischbällchen gibt.

Die Wurfbox wurde nun auch geöffnet und die kleinen Berner wackeln im Zimmer umher.

Wie schon erwähnt, werden die kleinen Racker immer agiler. Für die Fotos wird es schon herausfordernder, die kleinen Bärlis im richtigen Moment zu erwischen. Sie wollen einfach nicht stillsitzen. Ein Beispiel ist die kleine gelbe Madam. Da musste ich schon einmal "handgreiflich" 😉 werden.
10. November 2022

Nun sind die Welpen schon 3 Wochen alt und können jeden Tag besser auf ihren kleinen Beinchen durch die Wurfbox wackeln.

Diese Woche gab es auch die erste Welpenmilch aus dem Schälchen. War es die ersten zwei Tage noch eine große Ferkelei – es wurde mit Ganz-Körper-Einsatz gefressen -, wird auch das jetzt langsam besser. Alle Welpen haben jetzt gemerkt, dass man aus dem Schälchen die Milch nicht gut saugen kann, sondern die kleine Zunge benutzen muss.

Trotzdem sind alle Welpen und auch ich zum Teil nach der Mahlzeit gut vollgeschmiert. Das Saubermachen dauert fast länger als das Schlappern der Milch. Auch Mama Frieda hilft bei der Ganzkörperreinigung der Welpen gut mit.

Am Anfang der Woche gab es auch die erste Wurmkur, die alle Welpen ganz ekelig fanden, aber alle gut vertragen haben.
 
2. November 2022

Inzwischen haben alle Welpen ihr Geburtsgewicht verdoppelt, die Äuglein öffnen sich auch bei allen und man merkt, dass die Kleinen auch langsam Geräusche wahrnehmen können.
Aber die meiste Zeit des Tages wird immer noch verschlafen und die restliche Zeit an Mamas Milchbar getrunken.

Frieda kümmert sich mit einer enormen Ruhe und Gelassenheit um ihre Welpen. Ist immer in der Nähe der Kleinen und hat auch immer ein Auge auf sie. Es ist sehr schön zu erleben, wie toll sich Frieda um ihren ersten Wurf kümmert.

Auch unsere anderen Hundedamen durften schon einmal an der Wurfbox vorbeischauen und waren sehr interessiert an den Welpen.
25. Oktober 2022

Das Quietschen und Quiecken in der Welpenkiste wird immer mehr. Die kleinen Fellnäschen sind auch schon recht agil. Sie können zwar noch nicht sehen und hören (ob das später besser wird? 😉) und robben schon hin und her. Dabei hat es doch heute tatsächlich einer der Welpen geschafft, aus der Kiste zu klettern.

Nun heißt es für uns, noch öfter nach den Berner-Babys schauen, ob nicht einer ausgebüxt ist.

Wie aus den Zeilen herauszulesen ist, entwickeln sich die kleinen Bernern prächtig. Sie haben ja auch eine besonders aufmerksame und liebe Mama.

Die Bilder von den Fellnäschen sind unter H-Wurf  zu bestaunen.
22. Oktober 2022

Die letzten Tage vor dem Wurftag mochte Frieda sich nicht mehr allzu viel bewegen und schaukelte mit ihrem dicken Bauch - bei dem Ergebnis ja auch kein Wunder - durch die Gegend. Trotz allem hatte sie immer noch ein bisschen Schabernack im Kopf und nutzt ihre "Freiräume", wie auf dem Bild zu sehen ist, schamlos aus.

Am 19. Oktober 2022 war es endlich soweit. Morgens um sieben ging es mit der ersten Geburt los und gegen vierzehn Uhr kam dann auch das letzte Fellnäschen auf die Welt. Wir freuen uns alle über die sieben Bürschlein und drei Mädels.

Ich war wirklich beeindruckt, mit welcher Ruhe und Gelassenheit, Frieda den Geburtsvorgang bewältigt hat und sich jetzt wirklich liebevoll um ihre Welpen kümmert.

Noch ist es ja ziemlich ruhig im Welpenzimmer. Ab und zu wird rumgequiekt, weil irgendetwas nicht so ist wie es soll, aber das wird sicher bald anders werden.
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