Abschied im Februar 2020 - Ertheneburg-Berner

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Abschied im Februar 2020

In Erinnerung
 

Nach etwas mehr als 10 ½ Jahren fand unsere Paula es an der Zeit, auf ihren letzten großen Spaziergang zu gehen. Am 28. Februar 2020 mussten wir Ihr Lebewohl sagen.

Im Oktober 2009 durften wir Birka-Paula vom Lohmsmoor in unserer Familie aufnehmen. Sie war ein süßes kleines Fellknäuel, das alle sofort für sich einnahm.

Auch unsere Lisa hatte sie gleich „adoptiert“ und unter ihre Fittiche genommen.

In der Folgezeit entwickelte sich Paula zu einer imposanten Erscheinung. Sie war als erwachsene Hündin immer ausgeglichen und sehr sanftmütig. Ihr Motto schien „Die Klügere gibt nach“ zu sein. Sie fing nie einen Streit mit anderen Hunden an. Selbst wenn eine von den anderen Hundedamen an ihr Fressen wollte, gab sie nach.

Beim Spazierengehen passte sie immer auf – na ja meistens, wenn sie nicht gerade jeden Grashalm und jedes Blümchen beschnuppern musste -, dass ihr Rudel zusammenblieb. Wollte einmal jemand eine andere Richtung als der Rest des Rudels nehmen, war sie richtig aufgeregt.

Die gemeinsamen Spaziergänge genoss sie, gleich ob es an der Elbe oder an der Nordsee war.
 

Paula machte es mir möglich, meinen langgehegten Wunsch, zu züchten, zu erfüllen. Sie schenkte uns den A- und den B-Wurf. Sie war eine sehr fürsorgliche Hündin und hatte sich immer ganz liebevoll um ihre Welpen gekümmert.

Später waren ihr junge Hunde aber anscheinend zu anstrengend. Als Frl. Lotte bei uns einzog war sie noch sehr interessiert und spielte viel mit ihr. Später als dann Käthe und Wilma nachkamen, blickte sie uns an, als wollte sie sagen „das ist doch wohl nicht euer Ernst“.

Sie mochte sonniges, aber kühles Wetter sehr gern und war dann am liebsten draußen im Garten. Ging jemand Bekanntes vorbei, stellte sie sich an das Gartentor und ließ sich erst einmal kraulen.

Wenn Paula einen anschaute, hatte man den Eindruck, sie versteht alles Gesagte. Ich hatte das Gefühl, sie konnte Menschen mit ihren schönen Augen in die Seele schauen.

Wir hatten den Eindruck, dass es Paula im Alter auch noch recht gut ging. Sie hatte zwar ihren wöchentlichen Arzttermin, nahm aber ansonsten am Geschehen aktiv teil.

An ihrem letzten Morgen bei uns war sie auch noch gut aufgelegt und „stürmte“ zur morgendlichen Begrüßung. Da es einer der Tage war, die sie liebte – sonnig und kühl – war sie tagsüber draußen. Am Nachmittag hatte ich den Eindruck, dass es ihr nicht so gut ging. Wir haben uns dann vorsorglich auf den Weg in die Tierklinik mit ihr gemacht. Auf dem Weg dorthin ist sie dann friedlich eingeschlafen.
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